Ziele erreichen mit Motivation und Handlunsfähigkeit

 

 

Jede Veränderung beginnt mit der Formulierung eines Ziels. Die richtige Formulierung und Gestaltung neuer Ziele hat einen grossen Einfluss auf den Erfolg. Und Erfolg ist davon abhängig, dass wir die Veränderung langfristig sicherstellen können. Dazu braucht es die richtige Motiviation. Zielsetzung und Motivation haben somit einen engen Zusammenhang. Nur wer motiviert ist, kann auch in eine Handlung übergehen resp. kann eine Veränderung durch entsprechendes Handeln langfristig umsetzen.

 

Dies sind Erkenntnisse aus meiner Diplomarbeit zum Thema Motivation, welche ich in meinen Coachings aufnehme. Basis dazu waren u.a. Informationen und Bücher von Maja Storch, Gründerin des Zürcher Ressourcenmodells (ZRM).

 

Ziele sollten 3 Kernkriterien enthalten

 

Formulierung von Annäherungszielen

Ein Annäherungsziel erzeugt das Vorstellungsbild vom angestrebten Zustand. Das entsprechende neuronale Netz wird aktiviert und die entsprechenden Handlungen werden auf die Erreichung des angestrebten Ziels ausgerichtet.

 

Menschen mit Vermeidungszielen, also der Formulierung eines Ziels, welches ich vermeiden will, fühlen sich weniger kompetent, wenn es darum geht, ihre Ziele in Handlungen umzusetzen. Zudem befinden sie sich in einem negativen Modus. Ein negativer emotionaler Zustand blockiert und verhindert den Menschen, in eine Handlung überzugehen. Ein Annäherungsziel hingegen steht für den positiven (Ziel-)Zustand und ermöglicht eine entsprechende Handlungsbereitschaft.  

 

Realisierbarkeit zu 100% unter eigener Kontrolle

Das Wissen und die Fähigkeit, durch eigene Kraft die Situation bewältigen zu können, ist eine wichtiger Aspekt für die erfolgreiche Zielerreichung. Man spricht dabei von positiven Kontrollüberzeugungen. Positive Kontrollüberzeugungen unterstützen Menschen im Umgang mit psychischen Belastungen und in der Überwindung von inneren und äusseren Widerständen. Durch eine gute Selbstregulierung und entsprechend positive Kontrollüberzeugungen lassen sich solche Hindernisse überwinden und die Motivation nachhaltig aufrechterhalten. 

 

Kennzeichnung durch deutlich beobachtbare positive somatische Marker

Die Theorie der somatischen Marker basiert auf den Studien von António Rosa Damásio. Die Theorie geht davon aus, dass das emotionale Erfahrungsgedächtnis in Entscheidungs-situationen, mit Hilfe von somatischen Markern, Bewertungen vornimmt. Die somatischen Marker kann man selber als Körperempfindungen wahrnehmen (u.a. bekannt mit dem Ausdruck "ein gutes Bauchgefühl haben"). Das Umfeld - oder ich als Coach - kann diese Wahrnehmungen durch entsprechende Körpersignale erkennen wie z.B. Lächeln, Veränderung der Körperhaltung, "Leuchten" in den Augen oder auch Atmung.

CHANGE NOW - eine Veränderung JETZT angehen

© 2019 by Thomas Wunderlin