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  • Thomas Wunderlin

Gesunde Gedanken führen zu einem gesunden Geist

Ich stiess kürzlich wieder auf die bekannte Redewendung:

„Mens sana in corpore sano" (In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist)

Was mir beim Lesen des Satzes durch den Kopf ging: wir schenken dem Körper und seiner Gesundheit viel Beachtung (bewusste Ernährung, körperliche Hygiene, körperliche Fitness) - selten aber dem Geist.

Sorgen wir auch genug für einen gesunden Geist?


Heutzutage leben die Menschen oftmals sehr unbewusst in Bezug auf ihre geistige Gesundheit. Was für den Körper beachtet wird, gilt oft nicht für den Geist: bewusste Lebensführung und geistige Hygiene. Als Geist verstehe ich dabei unser Denken und den Umgang mit unseren Gedanken.


Negative Gedanken entstehen durch eine Dissonanz zwischen der eigenen Wahrnehmung (so wie wir Dinge sehen) und der Realität (so wie die Dinge wirklich sind).


Dazu einige Beispiele:

  • negative Gedanken oder nicht erfüllte Erwartungen in zwischenmenschlichen Beziehungen

  • negative Gedanken verursacht durch Stress im Beruf oder Privatleben

  • negative Bewertungen der eigenen Person oder anderer Menschen

  • negative Gedanken und Ängste über die Zukunft

  • und vieles mehr


Wenn wir solche negativen Gedanken unbewusst und ungefiltert in uns schlummern lassen, können diese Ressonanz finden und sich in belastenden Emotionen wie Wut, Ärger, Neid, Missgunst oder Rachegefühle manifestieren. Es entstehen Glaubenssätze über uns selber, über andere Menschen oder über unsere Lebensumstände.


Byron Katie spricht dabei auch von „Geschichten“. Wenn unser Denken nicht im Einklang mit der Realität ist, dann „erfinden“ wir Geschichten. Diese Geschichten führen durch den Widerspruch zur Realität zu inneren Konflikten. Je länger wir diese Geschichten in uns aufrecht erhalten, desto stärker werden sie.


Gesunde Gedanken führen zu einem gesunden Geist


Mit THE WORK haben wir die Möglichkeit, unsere Gedanken zu überprüfen und so ein neues Bewusstsein und Hygiene für unsere Gedankenwelt zu schaffen. Wir erkennen, dass wir unsere Geschichten unendlich weiterführen, obwohl sich die Realität anders darstellt.


Dazu ein Beispiel zu einem Glaubenssatz: „Sie oder er respektiert mich nicht“


Wenn wir von einem Mitmenschen verletzt werden, dann kann daraus der Glaubenssatz entstehen: „Sie oder er respektiert mich nicht“. Mit diesem Gedanken (Glaubenssatz) lassen wir das Erlebnis der Verletzung immer wieder in uns hochkommen. Dies beeinflusst wiederum unser Handeln und die Wahrnehmung gegenüber diesem Mitmenschen. Sein oder ihr Verhalten wird dann laufend nach diesem Glaubenssatz gescannt und nach Bestätigung gesucht. Leider eine sichere Grundlage für weitere Konflikte.


Wenn wir die Situation der Verletzung mit THE WORK untersuchen, dann erkennen wir die Wahrheit hinter diesem Ereignis. Wir sind in der Lage hinter unsere „Geschichte“ zu blicken und sie loszulassen. So werden wir in Zukunft diese Geschichte nicht mehr glauben und entsprechend anders auf diesen Mitmenschen zugehen.


Regelmässige Übung schafft geistige Gesundheit


So wie wir durch eine bewusste Ernährung, Körperpflege oder Fitness unseren Körper in einer gesunden Balance halten, können wir mit THE WORK unsere Gedankenwelt in Balance halten. Wir können Glaubenssätze und unsere Geschichten loslassen und dadurch unsere Umwelt so wahrnehmen wie sie wirklich ist.


Ich lade dich deshalb dazu ein, regelmässig mit THE WORK zu arbeiten. Zu Beginn wirst du einzelne Gedanken und Glaubenssätze überprüfen, mit der Zeit kann dies zu einer täglichen Übung werden. Du wirst dann vielleicht feststellen, dass bei negativen Gedanken sehr rasch die innere Frage auftaucht: „Ist das wahr“? (Die 1. Frage der Überprüfung mit THE WORK). Und wenn es für dich in diesem Moment passt, mache einfach THE WORK weiter. Oder du notierst den Satz für eine spätere Untersuchung.

Auf meiner Webseite - Wunderlin Beratungen - oder auf meiner Profilseite beim „Netzwerk The Work“ findest du weiterführende Informationen. In meiner Übungsgruppe kannst du THE WORK näher kennen lernen und für dich selber erleben (nach Stäfa / Thomas Wunderlin suchen).


Gerne begleite ich dich auch bei der Untersuchung eines eigenen Themas mit

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